Eickhorn GEK EDC Test

Das robuste Messer ist für 2011 neu bei Eickhorn und wird in unterschiedlichen Varianten angeboten (skelettierter Griff, in schwarz, in braun, schwarze Klinge, gezahnte Klinge, glatte Klinge).
Hier wurde die neu entwickelte Form getestet. Pate stand beim Eickhorn GEK das große German Expedition Knife. Tony Lennartz hat nun ein handlicheres Messer als E.D.C.-Version gestaltet.

Das optische Erscheinungsbild ist sehr ansprechend, auch wenn das Messer mit seiner taktischen Aufmachung sicher nicht Jedermanns Geschmack trifft. Der Griff ist bequem und eignet sich für unterschiedliche Griffpositionen, ohne dass es gekünstelt wirkt. Für den praktischen Einsatz z. B. beim Camping ist dies von Vorteil. Ob man mit diesem Messer allerdings jeden Tag in der Öffentlichkeit auffallen möchte, muß jeder für sich entscheiden. Durch die mitgelieferte, robust wirkende Steckscheide ist das Messer jedenfalls nicht sehr unauffällig zu tragen.

Hier noch die Details:

11,5 cm lange Klinge aus Böhler K110-Stahl, gehärtet auf HRC 59.
Beidseitige Griffschalen aus schwarzem G10 Verbundstoff.
Öse für Fangriemen.
Griffende soll als Schlagfläche dienen
Scheide aus Kernleder.

Gesamtlänge 23 cm. Klinge 11,5 cm. Klingenstärke 5 mm. Gewicht 206 g.

Fazit: Ein robustes Messer mit einer ordentlichen Klinge und sehr scharf out of the box. Das Messer ist kein Leichtgewicht, eigent sich so aber auch für gröbere Arbeiten. Es liegt gut in der Hand und hat eine hochwertige Gürtelscheide dabei.

Mit einem Preis von ca. 185 Euro (Stand April 2011) ist es preislich gehoben, wurde aber auch gut durchdacht.

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